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Vorgehensweise:
Es wird therapieschulübergreifend mit Methoden
gearbeitet, die wissenschaftlich überprüft sind
und sich in der Praxis als wirksam erwiesen haben.
Dazu gehören insbesondere die Ansätze der
kognitive Verhaltenstherapie. Das ist ein
gesprächs- und verhaltensorientiertes Verfahren.
Beispielsweise werden bei Ängsten (z.B.
Höhenangst) oder Zwängen (z.B. Händewaschzwang)
die PatientInnen in kleinen Schritten in die Angst
auslösende Situation gebracht. Es wird so lange
darin verharrt, bis eine Gewöhnung stattfindet.
Bei Depressionen kann das Ziel der Behandlung
sein, unangemessene Wahrnehmungen und Gedanken,
die man sich auch als Selbstgespräche oder inneren
Dialog vorstellen kann, durch angemessene zu
ersetzen.
Bewährt haben sich auch systemische Ansätzen.
Hier spielt der Einbezug des Umfeldes und
wichtiger Bezugspersonen (z.B. Familienmitglieder)
eine zentrale Rolle.
Diese Vorgehensweisen werden für eine Vielzahl
von Störungen im psychischen und psychosomatischen
Bereich eingesetzt, sowohl bei Einzelpersonen wie
auch bei Paaren und Familien. |